Die Vorteile:
Es kann eine bessere bildliche Darstellung des zu untersuchenden Organs
oder Knochens erreicht werden, als sie selbst bei einem optimalen
herkömmlichen Röntgenbild erzielbar ist. Damit steht auch eine entsprechend
aussagekräftigere Beurteilungsgrundlage für unsere Auswertung zur Verfügung.
Es besteht die Möglichkeit einer Kontrastierung oder Vergrößerung
verdächtiger Stellen. Auf diese Weise können wichtige Zusatzinformationen
gewonnen werden, die die Diagnosesicherheit noch weiter erhöhen.
Untersuchungsbefunde können im Röntgenbild besonders hervorgehoben und
gekennzeichnet werden. Dadurch wird der Nachvollzug des schriftlichen
Untersuchungsberichtes erleichtert.
Belichtungsbedingte Mängel können weitgehend ausgeglichen werden. Infolgedessen
entfällt in der Regel die Notwendigkeit von Wiederholungsaufnahmen und die damit
für den Patienten verbundene zusätzliche Strahlenbelastung.
Zum anderen stehen digitalisierte Röntgenbilder für Datenübertragungen im
digitalen Netz zur Verfügung. Das bedeutet konkret:
Die Bilder können schneller und sicherer als auf dem herkömmlichen Postweg
zusammen mit den Befunden den in das digitale Netz eingebundenen behandelnden
Ärzten zugeleitet werden.
Bei Bedarf - etwa bei einem notwendigen Vergleich mit neu angefertigten
Aufnahmen oder in Notfallsituationen - können die Röntgenbilder deutlich schneller
und leichter zur Verfügung gestellt werden, als dies bei dem bislang erforderlichen
Heraussuchen archivierter alter Röntgenfilme möglich ist.