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Dr. med. Frank Schroeter - Dr. med. Christoph Vierneisel

Fachärzte für Urologie |
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Brachytherapie (Seedimplantation) bei Prostatakarzinom:
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Bei der Seedimplantation werden in Voll- oder Teilnarkose bis zu
80 kurzstrahlende, kleinste Strahlenquellen (so genannte "Seeds")
aus Jod in die Prostata eingesetzt. Dies geschieht mit Hilfe von
Punktionsnadeln, die über ein Koordinatenzielsystem durch die Haut
des Dammes an genau computertechnisch vorausberechneter Position
in der Prostata plaziert werden ("real-time-Verfahren"). Durch
die Nadeln werden dann die Seeds an der gewünschten Position in
der Prostata abgelegt. Die Kontrolle erfolgt durch Ultraschall
und Röntgendurchleuchtung. Der Eingriff wird in der Regel ambulant
durchgeführt und der Patient kann ca. 1-2 Stunden nach dem Eingriff
wieder nach Hause gehen. Die Seeds verbleiben im Körper des Patienten
und entfalten dort ihre Strahlenwirkung auf das Prostatakarzinom.
Das Tumorgewebe wird durch eine hochdosierte, gezielte Strahlung
von innen heraus zerstört.

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(zur Vergrößerung klicken Sie bitte auf die Bilder)
Vorteile:
- ambulanter Eingriff
- Reduzierung der Inkontinenz und des Impotenzrisikos im Vergleich zur radikalen Operation
- keine sichtbaren Narben
- Aufgrund verringerter Operationszeit niedriges Narkoserisiko
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